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Praxenkollaps: Petition zum Erhalt der ambulanten Versorgung | Praxis

Weil die Gesundheitspolitik auf ihrem derzeitigen Sparkurs bleibt, droht der Zusammenbruch der medizinischen Versorgung in Deutschland.

Praxenkollaps - Praxis weg. Gesundheit weg.

Unter dieser Überschrift warnen die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen eindringlich vor dem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung in Deutschland. Das passiert, wenn die Politik bei ihrem derzeitigen Sparkurs bleibt: Die Nöte der niedergelassenen Ärzte scheinen gleichgültig. Die Vereinigungen engagieren sich daher mithilfe einer Petition für einen Richtungswechsel.

Es ist kurz vor zwölf. Der Schaden, der durch die derzeitige Gesundheitspolitik entsteht, ist später kaum rückgängig zu machen. Das Ende wäre die verstaatlichte Medizin. Wohin diese führt, zeigt das Beispiel England:  Patienten müssen selbst im Notfall 45 Minuten und mehr auf einen Krankenwagen warten. Termine beim Hausarzt zu bekommen, dauert Monate. Wartezeiten von einem Jahr und mehr auf wichtige Behandlungen und Eingriffe, u. v. m. sind die Regel. Das will die Aktion Praxenkollaps verhindern. Patienten und Patientinnen sind daher aufgerufen, die Rettung der ambulanten Versorgung zu unterstützen – neben Ärzten, Psychotherapeuten und medizinischem Fachpersonal.

Ziel ist es, 50.000 Unterschriften zu sammeln, um die Petition im zuständigen Ausschuss des Bundestages vortragen zu können. Politische Entscheidungsträger sollen zum Umlenken bewegt und die ambulante Versorgung bestehen bleiben. Geforderte Maßnahmen wie eine tragfähige Finanzierung oder sinnvolle Digitalisierung können Praxen zukunftsfähig halten sowie den derzeit hohen Verwaltungsaufwand abbauen.

Die Petition kann seit Mitte Oktober auf Unterschriftenlisten mitgezeichnet werden, sofern Arztpraxen diese ausgelegt haben. Auch eine Online-Unterzeichnung ist möglich, sobald der Petitionsausschuss des Bundestages die Petition im Internet veröffentlicht. Wir werden Sie informieren.

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